KORDIAM – orange-rot Teehybrid-Rose von Kordes (Holsteinperle)
Im abendlichen Licht auf dem Holzbalkon entfalten die edlen, hochgefügten Blüten von KORDIAM eine ruhige, warme Präsenz, die perfekt zum eleganten, leicht alpinen Gartenstil passt. Die leuchtend korallenorangen Knospen öffnen sich zu harmonisch geformten Blüten, die sich schrittweise in zarte Lachs- und Pastelltöne verwandeln – ein kontinuierliches Farbspiel, das ohne aufwendige Pflege wirkt. Dank ihrer robusten Wuchsform und der sehr guten Krankheitsresistenz bleibt diese Teehybride auch in Jahren mit starkem Regen und wechselhaftem Wetter zuverlässig attraktiv. Als wurzelechte Containerrose in der pharmaROSA® ORIGINAL 2-Liter-Größe lässt sie sich besonders einfach pflanzen und baut über die Jahre eine stabile Langlebigkeit und verlässliche Blühfreude auf. Die Sorte eignet sich sowohl für klassische Wiener Balkonkästen als auch für alpine Hausgärten mit Holzbalkonen, wo ihre edle Blütenform und das dunkle, leicht glänzende Laub für eine klare, feminine Linienführung sorgen. Ihre buschige, aufrechte Struktur macht Gestaltung und Formschnitt unkompliziert und trägt zu einem gepflegten, ruhigen Gartenbild bei.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Solitärpflanze im Familiengarten |
Mit 100–140 cm Höhe und aufrecht-buschigem Aufbau setzt KORDIAM im durchschnittlich großen Hausgarten einen eleganten Akzent, ohne zu dominant zu wirken. Die edle, hochzentrierte Blütenform vermittelt klassischen Rosencharakter und passt gut zu einem harmonisch gestalteten Familiengarten, besonders für Einsteigerinnen und Einsteiger mit Wunsch nach klarer Struktur, vor allem für Designorientierte. |
| Blühende Strukturpflanze vor Holz-Balkonen |
Die dunkelgrünen, leicht glänzenden Blätter bilden einen ruhigen Hintergrund, vor dem die korallenorange bis lachsrosa Blüte wie ein warmer Farbakzent wirkt. Entlang von Holz-Balkonen oder Terrassen schafft diese Sorte eine klare, feminine Linie, die die Architektur des Hauses unterstreicht, ideal für Liebhaberinnen eines alpinen Hausgartenstils und für Holzbalkon-Besitzer. |
| Wiener Gründerzeit-Balkonkästen |
Aufrecht wachsende Triebe mit solitär stehenden, schnittrosenartigen Blüten wirken in schmalen Balkonkästen besonders edel. In größeren Gefäßen mit mindestens 40–50 Litern Substrat bleibt die Pflanze gut versorgt und bildet ein stabiles Wurzelsystem, das Wind, sommerliche Hitze und Stadtklima besser abpuffert, optimal für Stadtbewohnerinnen mit wenig Zeit und für Balkongärtner. |
| Pflegeleichte Rosenbeete im Vorgarten |
Gute Krankheitsresistenz gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost reduziert Spritzaufwand und erleichtert die Pflege im vielbegangenen Vorgarten. Das mitteldichte, gesunde Laub sorgt ganzjährig für ein ordentliches Erscheinungsbild, während remontierende Blüten das Beet immer wieder beleben, was besonders praktisch ist für vielbeschäftigte Hausbesitzerinnen und Berufstätige. |
| Langfristige Pflanzungen mit geringer Erhaltung |
Als wurzelechte Rose kann KORDIAM sich gut regenerieren, treibt nach Rückschnitt zuverlässig aus der Basis nach und bleibt über viele Jahre strukturstabil. Die Kombination aus Winterhärte bis etwa –23 °C und robuster Grundgesundheit macht sie zu einer verlässlichen Wahl, wenn man ein beständiges Gartenbild mit wenig Erneuerungsaufwand anstrebt, ideal für planende Langfristgärtner. |
| Rosenrabatten mit saisonalem Farbverlauf |
Die Blüte wechselt von kräftigem Korallenorange über lachsrosa bis zu pastellrosa-pfirsichfarbenen Tönen und schafft so einen lebendigen, aber weichen Farbverlauf über die Saison. In Kombination mit zurückhaltend blühenden Stauden ergeben sich Bilder, die sich von Früh- bis Spätsommer stetig verändern, attraktiv für alle, die subtile Farbstimmungen lieben und für Farbästheten. |
| Familiengärten mit spielenden Kindern |
Der starke, aufrechte Wuchs und die stabile Triebbildung ermöglichen eine übersichtliche Platzierung, etwa als Hintergrundpflanzung oder entlang von Zäunen, wo Kinder selten direkt durchlaufen. Durch die gute Widerstandsfähigkeit bleibt die Pflanze auch bei gelegentlichen mechanischen Belastungen optisch ansprechend, passend für praxisorientierte Familien und Alltagsgärtner. |
| Kübelbepflanzung auf Terrassen mit Witterungswechseln |
In großen Gefäßen mit guter Drainage und lockerem, leicht lehmig-humosem Substrat hält die robuste Wuchsform die Belastungen von Regen, Wind und Temperaturschwankungen im Jahresverlauf gut aus. So entsteht ein verlässlicher, aufrechter Rosenstock, der sowohl Frühjahrskälte als auch sommerliche Wärme auf Terrassen übersteht, besonders komfortabel für Genussmenschen und Terrassennutzer. |
Dekorationsideen
- Gründerzeit-Balkonkasten – KORDIAM in einem mindestens 40–50 Liter fassenden Balkonkasten, kombiniert mit hängendem Efeu und weiß blühenden Geranien, ergibt eine elegante, leicht nostalgische Wirkung – ideal für Liebhaberinnen klassischer Stadtbalkone.
- Alpiner Holzbalkon – Vor dem Holzgeländer gepflanzt und mit Heuchera in warmen Purpur- und Bronze-Tönen unterpflanzt, entsteht ein alpiner, aber femininer Farbmix – passend für Hausbesitzer im Gebirgsvorland.
- Rosen-Solitär im Kiesbeet – KORDIAM in einem klar gefassten Kiesbeet, flankiert von Lavendel und niedrigem Thymian, inszeniert die aufrechte Form und reduziert Unkrautdruck – empfehlenswert für pflegebewusste Gärtnerinnen.
- Farbverlauf-Rabatte – In ein Beet mit lachsfarbenen Staudenphloxen und cremeweißen Staudenrosen gesetzt, unterstützt der Farbwechsel der Blüte den weichen, romantischen Verlauf – ideal für Liebhaber sanfter Übergänge.
- Terrassenkübel mit Struktur – In einem großen Terrassenkübel mit mindestens 40–50 Litern, kombiniert mit Ajuga reptans als bodendeckendem Kontrast, wirkt der aufrechte Wuchs wie eine lebendige Skulptur – attraktiv für designaffine Balkon- und Terrassennutzer.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
Hybrid-Tea-Sorte aus der Kordes-Züchtung mit dem eingetragenen Sortennamen KORdiam und dem anerkannten Ausstellungsnamen ‚Holsteinperle‘; im Handel als KORDIAM – orange-rot Teehybrid-Rose gelistet. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet von Reimer Kordes bei W. Kordes & Sons in Deutschland, Kreuzung aus unbekanntem Sämling und ‚Flamingo‘, Züchtungsjahr 1984, Registrierungs- und Markteinführungsjahr 1987 im europäischen Rosenhandel. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Als Ausstellungsteehybride anerkannt und unter anderem mit dem Titel „Schaukönigin“ bei der Western New York Rose Society Show (ARS) im Jahr 2001 ausgezeichnet, was ihre Qualität als Schnitt- und Präsentationsrose unterstreicht. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Aufrecht-buschiger Wuchs mit einer Höhe von etwa 100–140 cm und 50–70 cm Breite, mitteldichtes, dunkelgrünes, leicht glänzendes Laub und eine deutlich bestachelte Triebstruktur, die eine solide, gut lesbare Gartenarchitektur ermöglicht. |
| Blütenmorphologie |
Große, 7–10 cm messende, gefüllte Blüten mit 26–39 Petalen, klassisch hochzentrierter, spitzknospiger Form und vorwiegend solitärem Blütenstand; remontierender Blühverlauf mit üppiger zweiter Blühwelle im Saisonverlauf. |
| Farbdaten und Phänologie |
Leuchtend korallenrote bis orange-rote Blütenblätter mit leicht dunklerem Rand; Knospen tief korallenorange, später Übergang zu lachsrosa und schließlich pastellrosa-pfirsichfarbenen Tönen, mittlere Farbbeständigkeit über die Blühphase. |
| Duft und Aroma |
Diese Sorte gilt als duftlos, ohne wahrnehmbaren Rosenduft oder spezifische Aromanuancen, wodurch der Fokus klar auf Blütenform, Farbe und Gartenwirkung liegt; für Duftsammler daher weniger geeignet als andere Teehybriden. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Gelegentlich auftretende, kugelförmige Hagebutten mit einem Durchmesser von etwa 12–18 mm, in einem dekorativen orange-roten Farbton; in der Regel keine massenhafte Fruchtbildung, eher als dezenter Zusatzaspekt im Herbstaspekt. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Grundgesundheit mit dokumentierter Resistenz gegen Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rost; winterhart bis etwa –23 bis –21 °C (RHS H7, USDA-Zone 6a, schwedische Zone 3) und somit für viele mitteleuropäische Lagen gut geeignet. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Für Beete und Solitärpflanzungen in Abständen von 45–90 cm empfohlen; niedriger Pflegeaufwand, regelmäßiger Rückschnitt zur Formhaltung; in Gefäßen auf ausreichend großes Volumen, gute Drainage und strukturstabiles Substrat achten. |
KORDIAM verbindet eine elegante, hochzentrierte Blüte mit gesunder Blattmasse und verlässlicher Winterhärte; als wurzelechte 2-Liter-Topfrose wächst sie sich stabil in Ihren Familiengarten ein – überlegen Sie, wo sie diesen warmen Farbakzent am schönsten platzieren möchten.