MASORA – aprikosenfarbene Nostalgie-Rose – Yoshiike
Mit ihrem harmonischen Farbspiel von zartem Pfirsich bis Creme und dem intensiven, fruchtig-teeartigen Duft bringt MASORA jene elegante Ruhe in Ihren Garten, die an eine laue Abendbrise am Holz-Balkon erinnert. Die reich gefüllten, nostalgischen Blüten sitzen büschelig an aufrechten Trieben und sorgen zuverlässig von Juni bis in den Herbst für ein stimmiges, romantisches Gesamtbild. Als wurzelechte Strauchrose entwickelt sie zuerst ein stabiles Wurzelsystem, dann kräftige Triebe und zeigt ab dem dritten Jahr ihre ganze Pracht – mit langer Lebensdauer und gutem Regenerationsvermögen bei Schnitt. Die Sorte kommt mit sommerlicher Hitze und trockeneren Phasen erstaunlich gut zurecht, wenn der Boden durchlässig bleibt und überschüssiges Wasser nach Starkregen rasch abfließt, sodass auch lehmige oder kalkhaltige Gartenböden gut genutzt werden können. Im Familiengarten lässt sich MASORA vielseitig als Solitär, in duftenden Beeten oder größeren Gefäßen (mindestens 40–50 Liter) einsetzen, wo sie mit Purpurglöckchen oder Frauenmantel einen femininen, wienerisch-alpinen Stil unterstreicht. Ihre mitteldichte, dunkelgrüne, glänzende Belaubung bildet einen attraktiven Hintergrund für die aprikosenfarbenen Rosettenblüten und sorgt auch zwischen den Blütenwellen für einen gepflegten Eindruck.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Duftender Sitzplatz am Balkon oder auf der Terrasse |
Die stark gefüllten, fruchtig-teeartig duftenden Blüten schaffen auf kleinem Raum eine überraschend intensive Duftkulisse. In einem ausreichend großen Kübel (mindestens 40–50 Liter) wirkt MASORA am Sitzplatz besonders stimmungsvoll für ruhige Genießerinnen und Genießer, die Duftmomente schätzen. |
| Romantisches Rosenbeet im Familiengarten |
Die üppige Blütenfülle mit nostalgischer Rosettenform und harmonischem Pastell-Pfirsichton erlaubt verlässliche, saisonlange Blickpunkte in gemischten Beeten. Gut remontierend und mit gleichmäßigem Aufbau bietet die Sorte ein berechenbares Gartenbild, ideal für Haushalte mit wenig Zeit, aber hohen optischen Ansprüchen von Familien. |
| Solitär-Strauch als Blickfang vor Holz-Balkon oder Hauswand |
Mit 110–170 cm Höhe und aufrechtem Wuchs eignet sich MASORA hervorragend als Einzelpflanze, die den Übergang zwischen Architektur und Garten weich zeichnet. Die dunkle Belaubung lässt die aprikosenfarbenen Blüten besonders edel wirken, ein Vorteil für stilbewusste Hausbesitzer. |
| Halbschattige Gartenbereiche mit Nachmittagssonne |
Die Sorte kommt mit Halbschatten gut zurecht und entfaltet ihre Blütenfarbe gerade bei gemäßigten Temperaturen besonders intensiv. So lassen sich auch weniger sonnige Gartenecken attraktiv nutzen, was vor allem berufstätige Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner mit schwierig geschnittenen Flächen entlastet. |
| Alpiner Hausgarten mit Schnee und kalten Wintern |
Mit einer Winterhärte bis etwa –20 °C und guter Regenerationsfähigkeit übersteht MASORA kalte, schneereiche Winter zuverlässig, sofern Staunässe vermieden wird. Damit passt sie gut in höher gelegene Wohnlagen und zu Besitzerinnen und Besitzern alpiner Hausgärten, die Beständigkeit suchen. |
| Hitzeexponierte Lagen im pannonisch geprägten Flachland |
Die Sorte toleriert Sommerhitze gut, benötigt bei längerer Trockenheit jedoch regelmäßige, durchdringende Wassergaben auf gut drainiertem Boden. So kann MASORA auch in windig-warmen Lagen eingesetzt werden, in denen Starkregen rasch über den Boden ablaufen sollte, was vor allem vielbeschäftigten Pendlern entgegenkommt. |
| Gefäße und große Kübel im Wiener Gründerzeit-Balkonkasten-Stil |
In Gefäßen ab mindestens 40–50 Litern bildet MASORA eine elegante, gut formbare Silhouette. Zusammen mit Purpurglöckchen, Funkien oder Frauenmantel entsteht ein femininer, historisierender Balkon-Look, der besonders Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohner mit Sinn für klassische Eleganz anspricht. |
| Schnittrose für Hausstrauß und kleine Vasen |
Die großen, stark gefüllten Blüten mit 7–10 cm Durchmesser und dem intensiven Duft eignen sich sehr gut für das Schneiden kurzer Sträuße. Dank wurzelechter Veredelung regeneriert der Strauch nach dem Schnitt zuverlässig, was Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtnern Freude an wiederkehrenden Blütensträußen bereitet. |
Dekorationsideen
- Gründerzeit-Balkonkasten – MASORA im großen Terrakotta-Trog mit dunkelroten Purpurglöckchen und locker überhängendem Frauenmantel, passend für Liebhaberinnen und Liebhaber eines klassischen Wiener Stadtbalkons.
- Alpiner Holz-Balkon – In rustikalen Holzkästen wird MASORA mit blaugrünen Funkien und hellen Ziergräsern kombiniert und bringt einen eleganten Farbakzent für Besitzerinnen und Besitzer alpiner Ferien- und Wohnhäuser.
- Romantische Haus-Ecke – Eine einzelne MASORA vor einer hellen Hauswand, am Fuß begleitet von Frauenmantel und Lavendel, eignet sich für alle, die mit wenig Pflegeaufwand eine einladende Gartenecke gestalten möchten.
- Duftendes Sitzplatzbeet – Mehrere MASORA-Sträucher im Halbkreis um eine Sitzbank, dazwischen Purpurglöckchen und Funkien, schaffen eine duftende Ruhezone für Berufstätige, die abends entspannen wollen.
- Pastell-Rosenrabatte – MASORA in einer Reihe, kombiniert mit cremeweißen Stauden und silbrigem Laub, bildet eine sanfte Farbkombination für Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, die einen femininen, dezent eleganten Stil bevorzugen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Merkmal |
Daten |
| Name und Registrierung |
MASORA – aprikosenfarbene Nostalgie-Rose aus der Kollektion „Romantische Rose“, handelsüblicher Strauchrosen-Typ; offiziell von der American Rose Society unter dem Ausstellungsnamen „Masora“ geführt. |
| Herkunft und Züchtung |
Gezüchtet 2009 in Japan von Teizō Yoshiike aus der Kreuzung Heritage × Amber Queen, Markteinführung nach 2011; Registrierung im Jahr 2011, genaue Erstvermarktung in Europa teilweise später. |
| Auszeichnungen und Anerkennungen |
Goldmedaille bei den Nagaoka International Fragrant Rose Trials im Echigo Hillside Park 2009 sowie „Best Rose Award“ beim 3. Japanischen Nationalen Duftrosenwettbewerb im selben Jahr. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Aufrecht wachsender Strauch, etwa 110–170 cm hoch und 60–100 cm breit, mitteldichte, dunkelgrüne, glänzende Belaubung; mäßig bestachelt, mit insgesamt gut formbarer Silhouette für Beete, Hecken und Solitärpflanzung. |
| Blütenmorphologie |
Stark gefüllte Rosettenblüten mit mehr als 40 Blütenblättern und 7–10 cm Durchmesser, meist in Büscheln stehend; gut remontierend mit üppiger Nachblüte, die während der Saison mehrere deutliche Blühwellen liefert. |
| Farbdaten und Phänologie |
Zarter, warmer Pfirsichton, an den Rändern heller; von tiefem Pfirsich in der Knospe über pastell-aprikosenfarbene Vollblüte bis zu blass creme-aprikos vor dem Verblühen, Farbbeständigkeit insgesamt mittel, bei Kühle deutlich intensiver. |
| Duft und Aroma |
Stark ausgeprägter, charaktervoller Duft mit fruchtigen und teeartigen Noten; die gefüllten Blüten verströmen den Duft vor allem in der Nähe des Strauches und eignen sich deshalb sehr gut zur Gestaltung von Duftbereichen im Garten. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Bildet in mäßiger Menge kugelförmige, orange-rote Hagebutten mit 10–15 mm Durchmesser; dekorativ im Herbst, ohne die Wuchsleistung der Pflanze merklich zu beeinträchtigen. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Winterhart etwa bis –18 bis –21 °C (USDA 6b, schwedische Zone 3), Hitzeverträglichkeit gut; mittlere Krankheitsresistenz, sehr mehltauanfällig, aber weitgehend schwarzfleckenresistent, Rostbefall tritt gelegentlich auf. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Geeignet für Beet, Solitär, Topf und Schnitt; Pflanzabstand 50–90 cm, 3,2–3,7 Pflanzen/m² bei Gruppenpflanzung; Halbschatten gut verträglich, in Hitzeperioden tiefgründig gießen und aus ästhetischen Gründen Verblühtes regelmäßig entfernen. |
MASORA verbindet intensiven Duft, nostalgische Blütenfülle und langlebigen, wurzelechten Wuchs zu einer pflegeleichten Rosenpersönlichkeit für Balkon und Garten – eine überlegte Wahl, wenn Sie Ihren Außenraum dauerhaft verfeinern möchten.