SEBASTIAN SCHULTHEIS – rosa Teehybridrose – Schultheis & Bennett
Mit ihrer eleganten, langstieligen Blüte und dem klassisch rosigen Duft bringt die Teehybridrose SEBASTIAN SCHULTHEIS jene harmonische Atmosphäre in Ihren Garten, die man mit einer lauen Abendbrise am Holz-Balkon verbindet. Die dicht gefüllten, großen Blüten öffnen sich aus korallenlachsfarbenen Knospen und verblassen sanft zu pudrigem Rosa und Elfenbein – ein feiner Farbverlauf, der perfekt zu Wiener Gründerzeit-Balkonkästen und alpinen Holz-Balkonen passt. Durch den aufrechten Wuchs lässt sich diese Sorte hervorragend zu klaren, formalen Beeten oder stilvollen Solitären komponieren. Als wurzelechte 2-Liter-Topfrose baut sie im ersten Jahr vor allem ein stabiles Wurzelsystem auf, im zweiten Jahr folgt mehr Triebwachstum, im dritten Jahr zeigt sie dann ihren vollen Zierwert – eine langfristige Investition für alle, die einen robusten, langlebigen Rosenstock suchen, der auch mit kalten Wintern und schneereichen Lagen im Alpenraum gut umgehen kann, während er im Sommer verlässlich für Blütenfülle sorgt.
Nutzungsmöglichkeiten
| Zielbereich |
Begründung |
| Hausgarten-Beet entlang der Terrasse |
Die aufrechte, bis etwa 150 cm hohe Pflanze bildet einen klaren, eleganten Aufbau, der sich gut in gemischte Stauden- und Rosenbeete einfügt und Sichtachsen entlang von Terrasse oder Sitzplatz betont; ideal für Personen, die bei moderatem Platzangebot ein ruhiges, geordnetes Gartenbild schätzen, vor allem berufstätige Gartenneulinge. |
| Wiener Balkonkästen und große Kübel |
In ausreichend großen Gefäßen (mindestens 40–50 Liter) entfaltet die Sorte ihre langen Stiele und die großen Einzelblüten besonders wirkungsvoll; die korallrosa bis pudrig roséfarbenen Töne harmonieren hervorragend mit klassischer Gründerzeit-Architektur und Holzbalkonen, ohne zu grell zu wirken, was insbesondere für stilbewusste Stadtgärtnerinnen und -gärtner interessant ist, die eine feminine Note bevorzugen, vor allem designorientierte Balkongärtner. |
| Solitärpflanzung im Vorgarten |
Als einzeln gesetzter Rosenstock vor dem Haus kommt die symmetrische Blütenform gut zur Geltung, während das mittelgrüne, leicht glänzende Laub einen gepflegten Hintergrund bildet; so entsteht ein repräsentativer Empfangsbereich, der ohne großen Arbeitsaufwand ganzjährig ordentlich wirkt, was vor allem für Hausbesitzer mit wenig Zeit im Alltag attraktiv ist, insbesondere repräsentationsbewusste Einsteiger. |
| Kleine Rosenhecke zur Wegefassung |
Bei enger Pflanzung (ca. 50–60 cm) lässt sich eine niedrige, blühende Hecke bilden, die Gartenwege begleitet oder Sitzplätze leicht abgrenzt, ohne zu massiv zu wirken; die gut remontierende Blüte sorgt über die Saison für wiederkehrende Farbakzente und macht zusätzliche Saisonpflanzungen oft überflüssig, was besonders jene schätzen, die mit überschaubarem Aufwand Struktur schaffen möchten, vor allem praktische Familiengärtner. |
| Familiengarten mit Spielbereich |
Die Sorte zeigt eine gute Resistenz gegenüber Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rosenrost und benötigt nur wenige Pflegeschritte wie Ausputzen und gelegentlichen Rückschnitt; dadurch bleibt sie auch in lebhaften Familiengärten mit begrenzter Pflegezeit langfristig vital, während Kinder im Garten spielen und toben, was sie gerade für vielbeschäftigte Haushalte interessant macht, speziell zeitknappe Eltern. |
| Alpiner Hausgarten mit Schnee und Frost |
Mit einer Winterhärte bis etwa –26 °C und Einstufung in eine harte Zone kann die Rose in vielen höher gelegenen Regionen Österreichs dauerhaft im Freien kultiviert werden; in schneereichen Lagen profitiert sie von einer leichten Winterschutzschicht im Wurzelbereich und zeigt sich nach der Schneeschmelze zuverlässig regenerationsfähig, was all jene anspricht, die trotz rauem Klima nicht auf edle Blüten verzichten möchten, insbesondere alpenerprobte Gartenfreunde. |
| Schnittrosen für die Vase |
Die großen, dicht gefüllten Blüten stehen meist einzeln an stabilen Stielen und eignen sich daher ideal für den Schnitt; ihr klassisch rosiger Duft und der feine Farbverlauf von Koralle zu zartem Rosa wirken in Glasvasen besonders vornehm und bringen Balkon- oder Terrassenstimmung auch ins Haus, ohne dass spezielle Schnittrosenbeete nötig wären, was vor allem Personen mit Sinn für stilvolle Innenraumgestaltung entgegenkommt, vornehmlich ästhetikorientierte Hobbygärtner. |
| Strukturbildung auf lehmigen oder kalkhaltigen Standorten |
Die wurzelechte Pflanze entwickelt über die Jahre ein kräftiges, anpassungsfähiges Wurzelsystem, das auch in typischen Hausgartenböden mit Lehm- oder Kalkanteil stabil wächst, sofern der Standort gut drainiert und nicht staunass ist; damit eignet sie sich für viele pannonisch beeinflusste Lagen mit sommerlicher Hitze und windoffenen Situationen, ohne besondere Bodenmischungen zu verlangen, wodurch sie zu einer verlässlichen Wahl für dauerhaft angelegte Familiengärten wird, besonders für langfristig planende Gartenbesitzer. |
Dekorationsideen
- Gründerzeit-Balkonromantik – Pflanzen Sie SEBASTIAN SCHULTHEIS in einen mindestens 40–50 Liter fassenden Trog und kombinieren Sie sie mit hängendem Efeu und weißer Bacopa, um ein elegantes, feminines Bild vor Stuckfassaden zu schaffen – ideal für stilbewusste Stadtbewohnerinnen mit wenig Zeit.
- Alpiner Holz-Balkon – Auf einem rustikalen Holzbalkon wirkt die korallenrosa Blüte besonders edel, wenn sie mit blau blühenden Polsterstauden in Kästen und einer Kletterhortensie an der Hauswand kombiniert wird – passend für Berg- und Zweitwohnsitze mit natürlichem Charme.
- Roseninsel im Familiengarten – Eine kleine, rund bepflanzte Roseninsel mit 3–5 Exemplaren, unterpflanzt mit niedrigem Lavendel oder Katzenminze, bildet einen pflegeleichten Farbfleck, der Rasenflächen belebt – geeignet für Familien, die Struktur ohne großen Pflegeaufwand wünschen.
- Duftender Eingangsbereich – Zwei symmetrisch gepflanzte Rosen links und rechts der Haustür, begleitet von weißen Ziergräsern in schlichten Kübeln, sorgen für einen dezenten, duftenden Empfang – ideal für Berufstätige, die nach der Arbeit in einen kultivierten, aber pflegearmen Eingangsbereich heimkommen.
- Abendstimmung auf der Terrasse – Setzen Sie die Rose nahe an den Sitzplatz und kombinieren Sie sie mit warmtonigen Stauden wie Taglilien und cremefarbenen Geranien, um bei Sonnenuntergang ein harmonisches, leicht pudriges Farbbild zu erzielen – perfekt für Paare, die laue Sommerabende im Freien genießen.
Fachliche Sortenbeschreibung
| Kategorie |
Daten |
| Name und Registrierung |
Teehybridrose der Handelsgruppe „Teehybride Rose“, im Handel als SEBASTIAN SCHULTHEIS – rosa Teehybridrose – Schultheis & Bennett geführt; Hybrid-Tea-Rose mit Nutzung als Strauch- und Schnittrose im Privatgarten. |
| Herkunft und Züchtung |
Entstanden aus einer Knospenmutation der Sorte ‘The Queen Elizabeth Rose’ sowie der Kreuzung ‘Mabel Morrison’ × ‘E.Y. Teas’; eingeführt 1882 in Großbritannien, später 1979 in Deutschland, gezüchtet von Henry Bennett und der Familie Schultheis. |
| Wuchs- und Aufbaumerkmale |
Aufrechter, gut verzweigter Strauch mit einer Höhe von etwa 110–150 cm und einer Breite von 80–110 cm; mittelgrünes, leicht glänzendes, mäßig dichtes Laub, moderat bestachelt, mit insgesamt harmonischem, gut einordenbarem Strauchaufbau. |
| Blütenmorphologie |
Große, gefüllte Hybrid-Tea-Blüten mit etwa 26–39 Petalen und einem Durchmesser von 7–10 cm; meist einzeln stehend, kelchförmig aufgebaut, mit ausgeprägter mittlerer Wuchshöhe und für klassische Schnitt- und Gartenverwendung gut proportioniert. |
| Farbdaten und Phänologie |
Sattes Rosa mit leicht karminrotem Einschlag, außen RHS 57B, innen 57C; von korallenlachsfarbener Knospe über warm korallrosa Vollblüte hin zu pfirsichcreme- und puderrosa Tönen, Ränder vor dem Verblühen aufhellend bis Elfenbein, mittlere Farbbeständigkeit. |
| Duft und Aroma |
Klassisch rosiger, voll entwickelter Duft mit variabler Intensität, der je nach Witterung von sehr dezent bis deutlich wahrnehmbar reicht; in den meisten Situationen als angenehm, nicht aufdringlich, für den Hausgarten und die Vase gut geeignet beschrieben. |
| Hagebutten-Eigenschaften |
Es werden nur gelegentlich kleine Hagebutten ausgebildet, mit einem Durchmesser von etwa 12–18 mm; die Fruchtbildung ist insgesamt gering ausgeprägt und spielt für die gärtnerische Nutzung dieser Sorte im Privatgarten kaum eine Rolle. |
| Widerstandsfähigkeit und Winterhärte |
Gute Resistenz gegenüber den wichtigsten Rosenkrankheiten wie Echtem Mehltau, Schwarzfleckenkrankheit und Rosenrost; winterhart bis etwa –26 °C (USDA Zone 5b, schwedische Zone 4), für harte Winterlagen mit üblichen Schutzmaßnahmen im Wurzelbereich geeignet. |
| Gärtnerische Empfehlungen |
Bevorzugt sonnige Standorte und gut durchlässige, humose Gartenböden; Pflanzabstände von 50–60 cm in Hecken oder Gruppen, als Solitär etwa 100 cm; eignet sich für Beet-, Park- und Einzelpflanzung, mit insgesamt geringem Pflegeaufwand und verlässlicher Remontierfreude. |
SEBASTIAN SCHULTHEIS verbindet große, duftende Blüten mit pflegeleichtem Wuchs und guter Winterhärte; als wurzelechte Rose entwickelt sie sich zu einem langlebigen, verlässlichen Gestaltungselement – eine überlegenswerte Wahl für Ihren Garten.